Ausgeführte Arbeiten

Bekämpfung Borkenkäfer · Raferenwald

Im Raferenwald der Burgergemeinde und im angrenzenden Privatwald musste ein grösserer Borkenkäfer-Befall saniert werden. Durch das entrinden der befallenden Fichten wird der unter der Rinde brütende Borkenkäfer unschädlich gemacht. Das entrindete Holz bleibt im Moment im Wald liegen, da sich der Transport an die Waldstrasse bei der aktuellen Holzmarkt-Situation nicht lohnt. Die Borkenkäferbekämpfung im Schutzwald wird vom Kanton finanziell unterstüzt.

Herstellung Energie-Hackschnitzel

Die Heizsaison hat wieder begonnen! Die Energie-Hackschnitzel für die Heizung Burgergut stammen nicht nur aus nachhaltiger Waldwirtschaft, (FSC 100%, TUVDC-FM/COC-300015), sondern alle auch aus der unmittelbaren Nähe. Die sehr kurzen Transportwege machen das Heizmaterial umso ökologischer.

Traubeneichen

Die im Frühjahr im Uttigwald gepflanzten Traubeneichen entwickeln sich erfreulich. Die Traubeneiche ist eine Baumart die in einem zunehmend heisseren und trockenen Klima besser bestehen kann, als die bei uns häufiger vorkommende Stieleiche.

Borkenkäfer

Im Revier der Burgergemeinde Thun wurden vier Käferfallen aufgestellt. Diese dienen als Monitor um festzustellen wo, wann und wie viele Käfer fliegen. Bei der letzten Leerung wurden aus der Falle im Grüsisbergwald drei Deziliter Borkenkäfer entnommen. Dies entspricht ca. 12‘000 Käfer.

Käferfalle
Käfer im Gefäss

Wiederbewaldung nach Sturm Burglind

Der Sturm «Burglind» hat im Januar 2018 im Forstrevier der Burgergemeinde Thun ca. 1‘500 Kubikmeter Holz geworfen. Am stärksten betroffen waren der Längenbühl- sowie der Spitalsheimbergwald. Bis Ende März war das meiste Holz aufgeräumt, das Stammholz verkauft und teilweise abgeführt.
Auf den Sturmflächen wächst schon wieder Wald, so zum Beispiel die Lerche im Längenbühlwald (siehe Foto). Auch die Natur sorgt für reichlich Nachwuchs! In diesem Frühling haben die Fichten, aber auch die Weisstannen übermässig stark geblüht. Zur Wiederbewaldung der Sturmflächen, werden daher Samen im Überfluss produziert.

Juni 2017: Natur pur im Burgerwald

Totholz ist eine wichtige Lebensgrundlage für verschiedenste Lebewesen, daher bleibt es im Burgerwald soweit möglich stehen.

Totholz als Lebensgrundlage



März 2017: Fällung Eiche für Glockenstuhl

Die über 1000-jährige Kirche in Amsoldingen muss saniert werden. Insbesondere der 400-jährige Glockenstuhl muss ersetzt werden. Einem Spende-Aufruf folgend, hat sich die Burgergemeinde entschieden, der Kirchgemeinde Amsoldingen für den Ersatz des Glockenstuhls eine Eiche zu spenden. In Anwesenheit von Repräsentanten der Burgergemeinde Thun und der Kirchgemeinde Amsoldingen wurde diese am 18. März 2017 im Frohnholzwald gefällt. Die Eiche ist ca. 200-jährig.

Detaillierte Informationen finden Sie im Bericht des Thuner Tagblatts.

Markus Engemann, Präsident Burgergemeinde Thun, richtet ein paar Worte an die Anwesenden.
Das Holz wird langsam und schonend getrocknet, bevor es verarbeitet werden kann.



März 2017: Holzschlagsaison geht zu Ende

Die Holzschlagsaison im Burgerwald geht zu Ende. Insbesondere das Nadel-Stammholz wurde von der einheimischen Holzindustrie rege nachgefragt. Die schlechten Preise zwingen aber viele Forstbetriebe zu einer noch stärkeren Rationalisierung oder gar zur Einstellung des Betriebes.

Von einer Forstunternehmung sauber ausgeführter Holzschlag im Grüisbergwald



November 2016: Weihnachtsbaum Rathausplatz

Vom Forstbetrieb der Burgergemeinde Thun wurde auf dem Rathausplatz in Thun wieder ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Die diesjährige Tanne stammt aus dem Spitalsheimberg-Wald.

Weihnachtsbaum Rathausplatz



November 2016: Oil of Burgerwald

Im Blumenwald werden Hackschnitzel für die Holzschnitzelheizung beim Burgerheim Thun in Steffisburg produziert.

Oil of Burgerwald



Oktober 2016: Berufsbildungskurs in den Wäldern der Burgergemeinde Thun

Vom 26. September bis 7. Oktober fand in den Wäldern der Burgergemeinde Thun der Verfahrenskurs für drei Lernende im 3. Lehrjahr statt. Die Kursteilnehmer waren sehr motiviert und es wurde viel Holz gerüstet.

Die drei Lernenden im Verfahrenskurs
Die Lernenden zusammen mit dem Instruktor und dem Forst-Vorarbeiter



September 2016: Neue Tische beim Rabenfluhhüttli

Die Tische beim Rabenfluhhüttli im Grüsisbergwald laden zum gemütlichen Verweilen ein. Vom Forstbetrieb wurden neue Tischblätter montiert, in der Nähe befindet sich die Grillstelle.

Neue Tische
Rabenfluhhüttli mit Grillstelle
Bänke beim Aussichtspunkt Rabenfluh
Ausblick Richtung Stockhorn



August 2016: Jungwaldpflege Längenbühlwald

Derzeit werden vom Forstbetrieb unter anderem diverse Jungwuchsflächen gepflegt. Die aufgeforsteten Flächen müssen während rund vier Jahren jährlich ausgemäht werden, damit die Bäume nicht von schneller wachsenden Pflanzen überwuchert werden.

Jungwuchsfläche im Längenbühlwald vor dem Ausmähen...
...und nach dem Ausmähen



Juni 2016: Ausbildungskurse Jungwaldpflege

Im Längenbühlwald der Burgergemeinde Thun fanden rund um die Jungwaldpflege Ausbildungskurse statt. Die angehenden Forstwarte aus den Kantonen Bern und Wallis finden in den artenreichen Jungwaldflächen, die vor 15 Jahren durch den Sturm «Lothar» entstanden sind, interessante und lehrreiche Objekte.

27 Lernende nahmen an der Ausbildung im Längenbühlwald teil



April 2016: Monitoring Borkenkäfer

Nach dem trockenen Sommer und Herbst 2015 droht im Kanton Bern eine Borkenkäferplage. Zur Beobachtung der Situation (Monitoring) dienen Käferfallen. Auch der Forstbetrieb der Burgergemeinde Thun hat an insgesamt neun Standorten im Grüsisberg (Thun), Frohnholz (Seftigen), Uttigwald (Uttigen), aber auch in Heimberg Käferfallen aufgestellt. Mit den Fallen wird sichtbar, ob und in welcher Intensität die Käfer fliegen. Ausserdem kann auch die Käferart festgestellt werden. Die beiden forstlich wichtigsten Borkenkäferarten sind Buchdrucker und Kupferstecher.

Die Waldbesitzer melden ihre Feststellungen aus den Käferfallen an die Waldabteilung. Die Ergebnisse der örtlichen Lageeinschätzungen und der Witterungsverlauf können frühzeitige Hinweise auf eine beginnende Massenvermehrung geben. Dadurch gewinnen wiederum die Waldbesitzer wertvolle Zeit für vorbeugende Massnahmen und gezielte Bekämpfungsstrategien.

Käferfallen in den Wäldern der Burgergemeinde Thun



April 2016: Neupflanzungen auf der Burgerallmend

Die Stämme der aus Sicherheitsgründen gefällten Bäume auf der Burgerallmend wurden verarbeitet, die Stöcke aus dem Boden gefräst und abtransportiert. Nun konnten junge Linden, Nussbäume und ein Bergahorn gepflanzt werden. 

Neupflanzung auf der Burgerallmend Thun



April 2016: Aufforstungen in den Wäldern der Burgergemeinde Thun

Seit Anfang April hat der burgerliche Forstbetrieb in verschiedenen Wäldern der Burgergemeinde Thun aufgeforstet. Insgesamt wurden rund 860 Fichten, Lärchen und Ulmen gesetzt. Sämtliche Lärchen und Ulmen mussten ausserdem mit einem Fege- und Verbissschutz versehen werden.

Wie hier im Uttigwald wurden insgesamt über 860 Pflanzen neu gesetzt.
Junge Lärche mit Fege- und Verbissschutz



März 2016: Sicherheitsholzerei Burgerallee Thun

Aus Sicherheitsgründen mussten in der Allee auf der Burgerallmend in Thun sieben Bäume gefällt werden. In den nächsten Wochen werden Ersatzpflanzungen vorgenommen.

Diese Bäume mussten aus Sicherheitsgründen gefällt werden.



Januar 2016: Bäume müssen dem Neubauprojekt Burgergut weichen

In Kürze erfolgt der Spatenstich zum Neubauprojekt Burgergut Thun in Steffisburg. Zu den Bauarbeiten gehört auch das Fällen und Ersetzen von Bäumen.

Am 12. Januar musste der Forstbetrieb deshalb auch die beiden grossen Bäume zwischen dem Restaurant Schüür und der Dépendance fällen. Die Planung hat gezeigt, dass die zwingend notwendige Umlegung der alten Kanalisationsleitung nur in diesem Bereich möglich ist.

Im Zusammenhang mit der Umgebungsgestaltung werden gegen Ende der Bauarbeiten wieder Bäume gepflanzt. Im Park zwischen dem neuen Pflegeheim und den Seniorenwohnungen wird eine stattliche Hofstatt entstehen.

Weitere Aktivitäten zu den Arbeiten des Forstbetriebs und Informationen zum Neubauprojekt Burgergut Thun finden Sie unter dem jeweiligen Link.

Die grosse Rosskastanie...
...und auch die Linde beim Burgerheim müssen den Bauarbeiten weichen. Später werden aber wieder neue Bäume gepflanzt.



Schweizer Holz aus Schweizer Wäldern...

...weil wir es uns wert sind!

Das rote Herkunftszeichen Schweizer Holz weist den Schweizer Ursprung nach. Holz ist an sich schon eine gute Wahl – es ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff, der für seine Herstellung nur Sonnenenergie benötigt. Ernte und Verarbeitung erfolgen sehr energiearm, und das Material speichert erst noch das Treibhausgas CO2.

Noch besser schneidet indessen einheimisches Holz ab: Hiesiges Holz wird nicht weit transportiert, was die darin enthaltene Graue Energie reduziert. Kunden, die auf das Schweizer Holz-Label achten, fördern somit ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich nachhaltige Produkte.

Weitere Informationen finden Sie auch unter Unsere Wälder - Schweizer Holz.

Schweizer Holz aus dem Burgerwald



November 2015: Weihnachtsbaum Rathausplatz

Am 16. November hat der Forstbetrieb den von der Burgergemeinde Thun gespendeten Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz aufgestellt. Die Tanne stammt aus dem Hartlisbergwald und ist rund 11 Meter hoch.

Der Weihnachtsbaum
wird aufgestellt



Oktober 2015: Holzernte

Die diesjährige Holzernte hat begonnen. Dank gutem Wetter konnten die ersten Holzschläge (wie hier an der Riedbodenstrasse, Grüsisbergwald) bereits abgeschlossen werden.

Holzschlag 2015/2016



Mai 2015: Weiterbildung Forstpersonal

Damit das Forstpersonal der Burgergemeinde immer auf dem neusten Stand der Technik ist, besuchten sie einen zweitägigen Kurs in Schwanden. Am ersten Tag des Kurses mit dem Thema Seilsicherung im steilen Gelände mit Absturzgefahr. Und am zweiten Tag den Kurs Baumklettern Stufe 1 mit den Bereichen Steigtechnik, Selbstrettung und einfache Kameradenrettung.

Seilsicherung im steilen Gelände
Baumklettern



April 2015: Aufforstung

Nach den Holzschlägen in den Wintermonaten wurde in den letzten Wochen in den Burgerwaldungen Längenbühl und Uttigwald mit Ulmen und Fichten aufgeforstet.

Aufforstung "Hubel", Längenbühlwald